Sanierung eines Wahrzeichens mit DYWIDAG-Systemen: Die St. Georg-Kirche in Nördlingen

Der knapp 90 m hohe Daniel genannte Turm der St. Georg-Kirche ist das Wahrzeichen der bayrischen Stadt Nördlingen.

Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert errichtet und besteht aus dem porösen Stein Suevit, der Wasser und Salze aufnehmen kann. Im Laufe der Zeit führten gefrierendes Wasser und kristallisierende Salze zu Beschädigungen an den tragenden Säulen. Zudem haben sich in der Kirche so genannte Kernbrüche gebildet, die die Tragfähigkeit des Bauwerks einschränken.

Daher wird nun eine Grundsanierung der Pfeiler und Jochachsen durchgeführt. Einer der sanierungsbedürftigen Pfeiler wurde zeitweise durch eine Stahlhilfskonstruktion ersetzt. Um den Pfeiler zu entlasten, wurden 4 von DYWIDAG-Systems International gelieferte CFK-Zylinder unter die Konstruktion gebaut und leicht belastet, so dass die Stahlkonstruktion die Lasten abfangen konnte.

Zur Sicherung des Kirchenschiffes während der Arbeiten installierten erfahrene Mitarbeiter der DYWIDAG-Systems International Deutschland eine Querverspannung über das Kirchenschiff. Diese Vorspannung leitete die gesamte Last von dem Pfeiler auf den Rest der Fassade um. Die verspannten Litzen dienten dabei zur Abfangung der Last im Gebäude.

Für die Instandsetzungsarbeiten kamen insgesamt 80 m Litze, Typ 0,6“, St 1560/1770, 3 Ankerplatten, 195/195/35, 2 Ankerbüchsen ME 6/2, 4 Sechskantschrauben M10x20 mm, und 4 zweiteilige Keilpaare h6N für 140 mm², SUSPA-Systems, zum Einsatz.

Auftraggeber

Evangelisch - Lutherische Kirchengemeinde Nördlingen, Deutschland

Auftragnehmer

Matthias Wittner Steinbearbeitung und Restaurierung GmbH & Co. KG, Deutschland


Einheit

DYWIDAG-Systems International GmbH, BU Gerätetechnik, Deutschland

Leistungen

technische Unterstützung, Vermietung von Equipment

Produkte

4 CFK-Zylinder, 80 m Litze, Typ 0,6“, St 1560/1770, 3 Ankerplatten, 195/195/35, 2 Ankerbüchsen ME 6/2, 4 Sechskantschrauben M10x20 mm, und 4 zweiteilige Keilpaare h6N für 140 mm², SUSPA-Systems

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